Zusammenarbeit der Gemeinden im Wesertal

Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ)
Eine gemeinsame Information der Gemeinden Oberweser und Wahlsburg


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Was ist bisher geschehen?

Die Gemeinden Oberweser und Wahlsburg arbeiten seit Jahrzehnten partnerschaftlich zusammen. In den letzten Jahren wurde diese Zusammenarbeit kontinuierlich in verschiedenen großen und kleinen Schritten ausgebaut.

Als wichtigste Beispiele sind das gemeinsame Standesamt und der gemeinsame Bauhof zu nennen. Auch wurde die EDV auf eine gemeinsame Plattform gestellt, dies ermöglicht/erleichtert weitere Schritte der Zusammenarbeit und des Austausches.

Zudem wurden die Gemeindekassen zusammengefasst und die Finanzabteilungen übernehmen gegenseitig Aufgaben und die Abwesenheitsvertretung.

In den letzten Wochen gibt es einen Austausch der Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros, die jetzt regelmäßig auch im jeweils anderen Bürgerbüro eingesetzt werden. So kann in der Urlaubszeit und im Krankheitsfall eine reibungslose Vertretung gewährleistet werden. (Stand 22.06.2018)


Warum gibt es diese IKZ? Welche Überlegungen zum Ausbau der IKZ gibt es?

All dies erfolgt vor dem Hintergrund, dass die technischen und personellen Anforderungen stetig ansteigen und für kleine Verwaltungen auf Dauer kaum allein zu bewältigen sind. Zudem macht den Gemeinden der demografische Wandel zu schaffen, immer weniger Menschen tragen die Kosten für die Infrastruktur. Die Aufgaben können daher gemeinsam besser und in Teilbereichen auch günstiger erledigt werden.

In diesem Bewusstsein und mit Blick auf die guten, gemeinsamen Erfahrungen wurde in den letzten Monaten eine Studie erstellt, die u.a. die Möglichkeiten und Auswirkungen einer noch weitergehenden Zusammenarbeit der beiden Gemeinden – bis hin zu einer Fusion – prüft und bewertet.

Die Studie und wichtige Punkte daraus aufgreifende Zusammenfassung kann eingesehen und heruntergeladen werden.

Download der Studie

(Stand 22.06.2018)


Wie soll es aktuell weitergehen? Wo kann ich mich informieren?

Gemeinsam mit der Landtagswahl am 28.10.2018 findet ein Bürgerentscheid statt, bei dem die Bürgerinnen und Bürger der beiden Gemeinden über die Fusion entscheiden sollen. Die Gemeindevertretungen beider Gemeinden haben dies jeweils einstimmig beschlossen./p>

Im Spätsommer wird es Informationsabende der beiden Bürgermeister Jörg-Otto Quentin und Cornelius Turrey in allen Ortsteilen geben.

Geplante Termine der Infoabende:

Arenborn05.09.201819:30 UhrDGH
Gewissenruh13.09.201819:00 UhrDGH
Gieselwerder26.09.201819:00 UhrHdG
Gottstreu20.09.201819:30 UhrDGH
Heisebeck18.10.201819:30 UhrZur Linde
Lippoldsberg08.10.201819:30 UhrHdG
Oedelsheim11.10.201819:30 UhrLeseraum
Vernawahlshausen28.09.201819:30 Uhr Zum Dorfkrug

Fragen und Anregungen und auch kritische Anmerkungen sind wichtig für den weiteren Prozess. Wenden Sie sich hierzu an die Gemeindeverwaltungen.

(Stand 22.06.2018)


Wie ist der aktuelle Stand?

In einer gemeinsamen, nichtöffentlichen Sitzung am 14.02.2018 mit den Mitgliedern der beiden Gemeindevorstände, der beiden Gemeindevertretungen und der acht Ortsbeiräte wurden die aktuellen Ergebnisse der Studie vorgestellt und erörtert.

Am 01.03.2018 und 13.03.2018 fanden zwei vom Programm und Ablauf her identische, gemeindeübergreifenden Bürgerversammlungen für jeweils alle Einwohnerinnen und Einwohner aus Oberweser und Wahlsburg statt. Hier wurden die wesentlichen Inhalte der Studie vorgestellt werden. Diese Versammlungen boten auch Raum für Fragen, Anregungen und Diskussion.

Am 06.06.2018 hat sich die Gemeindevertretung der Gemeinde Oberweser einstimmig für die Durchführung eines Bürgerentscheids über eine Fusion der Gemeinden Wahlsburg und Oberweser ausgesprochen. Ebenfalls einstimmig fiel diese Entscheidung in der Gemeindevertretung der Gemeinde Wahlsburg am 21.06.2018.

Der Bürgerentscheid soll am 28.10.2018 zusammen mit der Landtagswahl durchgeführt werden. (Stand 22.06.2018)


Was ist mit unseren anderen Nachbarn?

Die Gemeinde Oberweser und Wahlsburg arbeiten in einigen Bereichen gemeinsam, in anderen einzeln bereits in verschiedenen Bereichen mit anderen Städten und Gemeinden zusammen.

Mit großer Außenwirkung geschieht dies z.B. im Bereich des Tourismus. Weniger bekannt ist die Zusammenarbeit bei verschiedenen Aufgaben der Ordnungsverwaltung (z.B. Überwachung von Gefahrguttransporten, Verkehrsüberwachung).

In der Perspektive werden sich auch hier Veränderungen ergeben, der gemeinsamen Erledigung von bestimmten Aufgaben in einem größeren Verbund wird in Zukunft eine größere Rolle zukommen.

In einem weiteren Teil der Studie werden die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn –aufgrund der Nähe und der mit der Landesgrenze verbundenen rechtlichen und technischen Fragestellungen wird der Schwerpunkt dabei auf Bodenfelde liegen – geprüft und bewertet. Dieser Teil der Studie zeigt, in welchen Bereichen Potential für eine engere Zusammenarbeit zu sehen ist. Auf dieser Grundlage gibt es Gespräche, in denen das weitere Vorgehen erörtert wird.

(Stand 22.06.2018)


Wer erstellt die Studie? Wer bezahlt die Studie?

Die Studie wurde erstellt von der Freiherr-von-Stein-Beratungs GmbH, die beim Hessischen Städte- und Gemeindebund (HSGB) angesiedelt ist. Die Erstellung durch das Beratungshaus gewährleistet einen Blick „von außen“ auf die beiden Gemeinden - auch wenn die Studie nur in enger Abstimmung mit den Gemeinden erstellt werden kann.

Als Beauftragte der Freiherr-von-Stein-Beratungs GmbH hat Frau Carmen Möller mit großem Engagement die Inhalte erarbeitet und die Ergebnisse in den Gremien und Bürgerversammlungen vorgestellt.

Finanziert wurde die Studie zu 100 % aus Mitteln des Landes Hessen. Das Land Hessen unterstützt eine Vielzahl von Projekten der IKZ.

(Stand 22.06.2018)


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